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Zeitschrift Gruppe & Spiel: Gender & Vielfalt

Die Zeitschrift Gruppe & Spiel vom Friedrich Verlag für Bildungsmedien und pädagogische Fachzeitschriften widmet sich kreativen Methoden für die Kinder- und Jugendarbeit, Schule und den Ganztag.

Die Ausgabe 1/2022 stellt die Themen Gender & Vielfalt in den Fokus. Darin erschienen ist auch ein neuer Artikel zum Identitätenlotto von Juliette Wedl, den Sie über diesen Link finden.

Hamburg macht Schule: Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt

Die Zeitschrift “Hamburg macht Schule”, die von der Behörde für Schule und Berufsbildung sowie dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung herausgegeben wird, richtet sich an Hamburger Lehrkräfte und Elternräte.

Die aktuelle Ausgabe 2/2021 widmet sich unter dem Titel “Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt” dem schulischen Umgang mit vielfältigen Lebensformen und sexuellen Orientierungen. Auf Seite 15 findet sich auch ein Hinweis auf das Identitätenlotto. Ein Spiel quer durchs Leben.

EPALE – Electronic Platform for Adult Learning in Europe

ILo-Beitrag erscheint im Blog der EPALE

Die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesamt für Berufsbildung hatte angeregt, im Rahmen der aktuellen Themenwoche Initiativen der Antidiskriminierungsarbeit und Rassismusprävention einen Blogbeitrag für das EPALE zu verfassen, um das Identitätenlotto als Medium der Erwachsenen- und Weiterbildung vorzustellen. Lesen Sie im Folgenden einen Auszug aus dem heute erschienenen Beitrag von Juliette Wedl:

Für ein demokratisches und respektvolles Miteinander

“Zur Akzeptanz von Vielfalt beizutragen, Demokratie zu fördern und Menschenrechte zu achten, ist eine elementare Aufgabe unserer Zeit. Was damit verbunden ist, muss gelernt werden. Das Identitätenlotto bietet Raum für relevante Themen, für deren Diskussion im Alltag selten Zeit ist. Neben Fragen zu Identität, Normierung und gesellschaftlichen Machtverhältnissen betrifft dieses z.B. die Frage, woher und wieviel Wissen wir über andere Menschen haben und was Bedingungen für ein gutes Leben sind. Was sind Voraussetzungen für Verständnis, Empathie und Akzeptanz und was begrenzt sie?

Diese Auseinandersetzungen sind für das Lernen eines demokratischen und respektvollen Miteinanders relevant, eine Schlüsselkompetenz professionellen Handelns.”

Weiterlesen auf dem EPALE-Blog.

Sensibilisiert fürs Berufsleben

Spielbericht der F2Q1-1 der BBS Papenburg h/s (Fachschule Sozialpädagogik)

Im Rahmen der Erzieher*innenausbildung haben wir im ersten Jahr der Fachschule das Spiel „Identitätenlotto“ gespielt. Dabei konnten wir das Leben in einer anderen Identität kennenlernen. Durch die Vielfältigkeit der unterschiedlichen Rollen war es uns möglich, unsere Fähigkeit zur Empathie auf die Probe zu stellen. Dies ist in unserem Beruf ein wichtiger Schwerpunkt im Alltag mit Kindern und Jugendlichen und auch in den Rahmenrichtlinien der Ausbildung festgehalten.

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ILo-Rezension im EfEU-Info-Newsletter Dezember 2019

Verein zur Erarbeitung feministischer Erziehungs- und Unterrichtsmodelle (EfEU), Wien

Vielleicht haben Sie ja schon Formen eines Privilegientests (beispielsweise im Rahmen eines Antirassismus­trainings) erlebt. Das von Juliette Wedl entwickelte Identitätenlotto bringt das Thema Privilegien nun auf ein Spielfeld. Zielgruppe sind Erwachsene und Jugendliche, die sich mit vielfältigen Identitäten und unterschiedlichen Lebens­realitäten aus­einander­setzen wollen.

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ILO-Rezension im Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung 2019

Marina Dangelat, Frauke Grenz und Christine Thon haben das Identitätenlotto im Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung rezensiert:

Dangelat, Marina/ Grenz, Frauke/ Thon, Christine (2019): Sammelrezension: Gesicht Zeigen! (2017) (Hrsg.): „Weiße können nicht rappen“. Das Positionierungsspiel gegen Vorurteile und Klischees und zu: Wedl, Juliette (2018): Identitätenlotto. Ein Spiel quer durchs Leben. In: Baar, Robert/ Hartmann, Jutta/ Kampshoff, Marita (Hg.): Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung: Geschlechterreflektierte Professionalisierung – Geschlecht und Professionalität in pädagogischen Berufen. Jg. 15, H. 1, 183­-189

Zur Zeitschrift und Rezension (kostenpflichtig) geht’s hier.

Das könnte ich den ganzen Tag spielen!

von Philipp Söchtig (Instructional Designer für LMS und Online-Lehre, Projektgruppe Lehre und Medienbildung, Technische Universität Braunschweig, Dezember 2018)

Der Kurs war etwas kleiner als erwartet, sodass ich das Spiel nur mit 15 Master-Studierenden in 4 Gruppen (3×4, 1×3 Spieler_Innen) spielen konnte. Im Seminar befanden sich neben deutschen Studierenden auch Erasmus-Studierende aus Italien sowie „gängige“ Studierende aus China. Die Gruppen haben sich selbstständig zusammengefunden und sich freiwillig durchgemischt. Bis auf einen Studenten waren alle Teilnehmer_Innen der Lehrveranstaltung weiblich.

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Überschneidungen und Unterschiede zum AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz)

Warum Alter und Religion nicht Teil der Spielidentitäten sind

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bezieht sich auf “Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität” (§1, AGG).

Gemeinsam sind die Diskriminierungsgründe Geschlecht sowie – wenn auch mit anderen Begriffen gekennzeichnet – sexuelle Orientierung, ethnische Herkunft und – in der Erweiterung – körperliche und psychische Beeinträchtigung.

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Viele haben mitgedacht – das GeDANKEnnetzwerk vom Identitätenlotto

Die ILo-Geschichte: Teil 4

Das Identitätenlotto, so wie es jetzt ist, verdankt sich dem MitDenken vieler Menschen. Wir haben 12 Versionen getestet und dafür ca. 110 Testspiele gebastelt. Mit diesen wurden über 200 Spielrunden durchgeführt, die uns vielfach hilfreiche Rückmeldungen zum Spiel gegeben haben. Zuletzt Ende des Frühjahrs 2018, woraufhin ich das Spiel noch mal grundlegend überarbeitet habe.

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