Überschneidungen und Unterschiede zum AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz)

Warum Alter und Religion nicht Teil der Spielidentitäten sind

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bezieht sich auf „Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität“ (§1, AGG).

Gemeinsam sind die Diskriminierungsgründe Geschlecht sowie – wenn auch mit anderen Begriffen gekennzeichnet – sexuelle Orientierung, ethnische Herkunft und – in der Erweiterung – körperliche und psychische Beeinträchtigung.

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Vielfalt*: Warum das Sternchen?

Es ist ein Kürzel für die Identitätskategorien, die im Spiel sind

Das Sternchen (*) ist der geschlechtersensiblen Sprache entlehnt, die es verwendet, um die Vielfalt und Unabgeschlossenheit geschlechtlicher Selbstbestimmungen zu kennzeichnen. Das Identitätenlotto „bespielt“ verschiedene Formen der Vielfalt: geschlechtliche, sexuelle und national-kulturelle Vielfalt. Zusätzliche Differenzkategorien werden in den Erweiterungen des Spiels aufgegriffen. Jede der genannten Differenzkategorien ist wiederum in sich vielfältig, auch die Geschlechter, von denen es mehr als zwei gibt (z.B. transgender, intergeschlechtlich, genderqueer). Sie sind somit nicht binär, d.h. nicht nur Mann oder Frau, deutsch oder polnisch. Das Sternchen steht für diese verschiedenen Formen der Vielfalt.

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Gender Mainstreaming in der Lehre

Tag der Lehre 2016, 31.05.2016, Braunschweig

Wir hatten einen Stand mit einer Kurzeinführung für Lehrende und Studierende zum Spiel. In 5 Minuten wurde das Spielprinzip präsentiert, um Geschlechter und sexuelle Orientierungen jenseits von Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität sichtbar zu machen. Als Querschnittsaufgabe des Gender Mainstreaming kann das Spiel in verschieden Vorlesungen und Seminare integriert werden, auch um für Stereotype und soziale Normierungen zu sensibilisieren.

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