Sensibilisiert fürs Berufsleben

Spielbericht der F2Q1-1 der BBS Papenburg h/s (Fachschule Sozialpädagogik)

Im Rahmen der Erzieher*innenausbildung haben wir im ersten Jahr der Fachschule das Spiel „Identitätenlotto“ gespielt. Dabei konnten wir das Leben in einer anderen Identität kennenlernen. Durch die Vielfältigkeit der unterschiedlichen Rollen war es uns möglich, unsere Fähigkeit zur Empathie auf die Probe zu stellen. Dies ist in unserem Beruf ein wichtiger Schwerpunkt im Alltag mit Kindern und Jugendlichen und auch in den Rahmenrichtlinien der Ausbildung festgehalten.

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ILo-Rezension im EfEU-Info-Newsletter Dezember 2019

Verein zur Erarbeitung feministischer Erziehungs- und Unterrichtsmodelle (EfEU), Wien

Vielleicht haben Sie ja schon Formen eines Privilegientests (beispielsweise im Rahmen eines Antirassismus­trainings) erlebt. Das von Juliette Wedl entwickelte Identitätenlotto bringt das Thema Privilegien nun auf ein Spielfeld. Zielgruppe sind Erwachsene und Jugendliche, die sich mit vielfältigen Identitäten und unterschiedlichen Lebens­realitäten aus­einander­setzen wollen.

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ILO-Rezension im Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung 2019

Marina Dangelat, Frauke Grenz und Christine Thon haben das Identitätenlotto im Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung rezensiert:

Dangelat, Marina/ Grenz, Frauke/ Thon, Christine (2019): Sammelrezension: Gesicht Zeigen! (2017) (Hrsg.): „Weiße können nicht rappen“. Das Positionierungsspiel gegen Vorurteile und Klischees und zu: Wedl, Juliette (2018): Identitätenlotto. Ein Spiel quer durchs Leben. In: Baar, Robert/ Hartmann, Jutta/ Kampshoff, Marita (Hg.): Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung: Geschlechterreflektierte Professionalisierung – Geschlecht und Professionalität in pädagogischen Berufen. Jg. 15, H. 1, 183­-189

Zur Zeitschrift und Rezension (kostenpflichtig) geht’s hier.

Das könnte ich den ganzen Tag spielen!

von Philipp Söchtig (Instructional Designer für LMS und Online-Lehre, Projektgruppe Lehre und Medienbildung, Technische Universität Braunschweig, Dezember 2018)

Der Kurs war etwas kleiner als erwartet, sodass ich das Spiel nur mit 15 Master-Studierenden in 4 Gruppen (3×4, 1×3 Spieler_Innen) spielen konnte. Im Seminar befanden sich neben deutschen Studierenden auch Erasmus-Studierende aus Italien sowie „gängige“ Studierende aus China. Die Gruppen haben sich selbstständig zusammengefunden und sich freiwillig durchgemischt. Bis auf einen Studenten waren alle Teilnehmer_Innen der Lehrveranstaltung weiblich.

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Überschneidungen und Unterschiede zum AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz)

Warum Alter und Religion nicht Teil der Spielidentitäten sind

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bezieht sich auf „Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität“ (§1, AGG).

Gemeinsam sind die Diskriminierungsgründe Geschlecht sowie – wenn auch mit anderen Begriffen gekennzeichnet – sexuelle Orientierung, ethnische Herkunft und – in der Erweiterung – körperliche und psychische Beeinträchtigung.

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Viele haben mitgedacht – das GeDANKEnnetzwerk vom Identitätenlotto

Die ILo-Geschichte: Teil 4

Das Identitätenlotto, so wie es jetzt ist, verdankt sich dem MitDenken vieler Menschen. Wir haben 12 Versionen getestet und dafür ca. 110 Testspiele gebastelt. Mit diesen wurden über 200 Spielrunden durchgeführt, die uns vielfach hilfreiche Rückmeldungen zum Spiel gegeben haben. Zuletzt Ende des Frühjahrs 2018, woraufhin ich das Spiel noch mal grundlegend überarbeitet habe.

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transgender und intergeschlechtlich – was ist der Unterschied?

Häufig verwechselt, aber doch ganz anders

Sowohl Intergeschlechtlichkeit als auch Transgender sind Geschlechter, keine sexuelle Orientierungen – auch wenn von intersexuellen oder transsexuellen Menschen die Rede ist.

Inter*/ Intersex*/ intersexuelle/ intergeschlechtliche Menschen sind Menschen, „deren geschlechtliches Erscheinungsbild von Geburt an, hinsichtlich der Chromosomen, der Keimdrüsen, der Hormonproduktion und der Körperform nicht nur männlich oder nur weiblich ausgeprägt ist, sondern scheinbar eine Mischung darstellt“ (Verein intersexuelle Menschen e.V.) Das körperliche Geschlecht weicht von der medizinischen Norm eines eindeutig weiblichen oder männlichen Körpers ab. Vielmehr wird Geschlecht als Spektrum erkennbar, das unterschiedlich ausgeprägt ist.

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Geschlecht und sexuelle Orientierung – was ist der Unterschied?

Manchmal verwirrend, aber doch wichtig zu unterscheiden

Es ist nicht schlimm, wenn es am Anfang verwirrend ist. Das Wichtige ist der Wille, es verstehen zu wollen. Geschlecht und sexuelle Orientierung sind zwei unterschiedliche Identitätskategorien und doch werden sie häufig verwechselt. Ohne dass Begriffsdefinitionen Teil des Spielverlaufs sind, trägt es doch dazu bei, sich den Unterschieden zu nähern. Hierfür dient das Hintergrundwissen, eine Art Glossar zu vielen Begriffen. Aber auch durch die Fragen und Auseinandersetzungen bekommen die Begriffe mehr Kontur.

Im Folgenden zwei kurze Definition vom Queer-Lexikon – leicht angepasst:

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Identitätenlotto in der Erwachsenenbildung – Fortbildung – Weiterbildung (Teil 3)

Migration & Integration: Ein Spiel zur Sensibilisierung in mehrerer Hinsicht

Über das Spiel kann die innere Haltung zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt aber auch zu Migration und Integration in einer nicht moralisierenden Weise Gegenstand von Diskussionen werden. Durch die Spielidentitäten wird eine Distanz zu der eigenen Identität und Einstellung geschaffen und können davon unterschiedliche Positionen ausprobiert werden. Dabei fördert das Spiel eine Selbstreflexion, die zu einem toleranten Auftreten beitragen kann.

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Lehrkräftefortbildung einmalig um Modul IV erweitert

Die Teilnehmer*innen wollten weiter machen – die Akademie Waldschlösschen hat es ermöglicht

Modul IV der Fortbildung „Vielfalt. Kompetent. Lehren.“ für Lehrerinnen und Lehrer bietet die Möglichkeit, nach über einem halben Jahr die Erfahrungen aus der Praxis gemeinsam zu reflektieren. Zudem werden die in dem Projekt „Hochschule lehrt Vielfalt!“ neu zusammengestellten Materialien für die Schulpraxis vermittelt, die auf die Bedarfe der Lehrkräfte aufbauend gesammelt und entwickelt wurden. Auch hier spielt das Identitätenlotto eine Rolle und wir entwickeln gemeinsam Möglichkeiten der Anwendung im Schulkontext.Das Angebot ist Teil des Modellprojektes “Akzeptanz für Vielfalt” an der Akademie Waldschlösschen, welches durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ vom BMFSFJ gefördert wird.

jw