„Gender-Lehrmaterialien für Schule und Bildung“ – Integration von Vielfalt* in das Lehramtsstudium der TU Braunschweig

Konzepte und Strategien rund um Gender werden mit Lehramtsstudierenden entwickelt – auch zum Identitätenlotto

Ziel des Projektes ist es, konkrete Lehrmaterialien für eine genderreflektierte Pädagogik zu entwickeln. Dabei werden hervorragende studentische Projekte weitergefördert, die das Potential für neue Lehrmaterialien für Kinder und Jugendliche haben. Beispielsweise wird ein Unterrichtsvorschlag zu „Queer in der Kunst“ erstellt sowie Kinderbücher in kleiner Auflage produziert. Zudem werden für das Spiel „Identitätenlotto“ didaktische Vorschläge und Unterrichtskonzepte gesammelt und entwickelt, um zu zeigen, wie dieses in vielfältiger Weise in der Schule eingesetzt werden kann. Diese konzeptionelle Arbeit erfolgt gemeinsam mit fortgeschrittenen Studierenden des Lehramts unterschiedlicher Schulfächer. Möglichkeiten sind z.B.

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„Hochschule lehrt Vielfalt!“ – Methodensammlung für eine Schule gegen Homo-, Trans*- und Inter*feindlichkeit

Forschungsprojekt am Braunschweiger Zentrum für Gender Studien in Kooperation mit der Akademie Waldschlösschen

Sexualität, Geschlecht, Herkunft – das sind Identitätsdimensionen, die auch auf dem Schulhof und im Unterricht eine Rolle spielen. Sie sind nicht nur Thema im Sexualkundeunterricht, sondern viel zu häufig Vehikel für Diskriminierung und Mobbing. Viele Pädagog*innen wollen angemessen auf Grenzverletzungen reagieren und sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Unterricht thematisieren, wissen aber oft nicht, wie. „Hochschule lehrt Vielfalt!“ setzt an dieser Stelle an: Es sammelt und erstellt Unterrichtsmaterialien und Handlungsleitfäden zur Sichtbarkeit von lsbt*i*q im Fachunterricht und zur Schaffung eines diskriminierungskritischen Schulklimas.

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15. Jubiläum des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies

Ob im Alltag, in der Schule, der Arbeitswelt oder der Wissenschaft: Überall spielt Geschlecht eine Rolle, und oft, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Der bewusste Blick auf Geschlecht ist eine Möglichkeit, Vielfalt zu erforschen und ein Bewusstsein für Stereotype und Diskriminierungen in der Gesellschaft zu schaffen. Dies ist das Ziel des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies (BZG). In diesem Jahr feiert das Zentrum sein 15-jähriges Bestehen.

 

„Vielfalt Lehren!“ – Konzepte gegen Homo-, Trans*- und Inter*feindlichkeit für die Lehramtsausbildung

Ein Forschungsprojekt an der Universität Leipzig in Kooperation mit der Akademie Waldschlösschen

Wie kann man in der Lehramtsausbildung mit der Vermittlung von Wissen und Handlungskompetenzen zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und Diskriminierung beitragen? Wie offen sind die Hochschullehrenden dafür? Was brauchen Dozierende, um es in ihre Lehre zu integrieren?

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Science Game – Game-based Learning

Eine Gratwanderung zwischen den Welten

Spielebasiertes Lernen ermöglicht handlungs- und problemorientiertes Lernen. Dabei eröffnet das Spiel einen Raum zum Ausprobieren: Im Spiel können Handlungsweisen erprobt werden, auf die es direktes Feedback gibt, ohne dass dadurch über die eigene Identität oder Haltung Aussagen getroffen werden. Der Spaß am Spiel steigert zudem die Motivation am Lernen.

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Workshop „Gender in der Lehre und Forschung“, 5.06.2018, Emden/Leer

Das Identitätenlotto wird in einem Workshop im Rahmen der Tagung „Gender in der Lehre und Forschung“ an der Hochschule Emden/Leer von 13:30-15:00 Uhr von Juliette Wedl vorgestellt. Die Tagung widmet sich der Frage, wie Gender in die Lehre und Forschung strategisch integriert werden kann und welche Good Practice Beispiele es gibt. Sie sind herzlich eingeladen, an der Tagung teilzunehmen.

Das Identitätenlotto eignet sich für beide Bereiche, Lehre und Forschung.

jw

 

Ein Spiel zu Antidiskriminierung und Gleichstellung

Workshop von Juliette Wedl zum Identitätenlotto auf der Konferenz „Welche Theorie? Welche Praxis?“, 7.-10.11.2017, Erfurt

Die Spielidee ist aus den Gender Studies entstanden mit dem Ziel, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu vermitteln. Dabei ist das Spiel immer wieder im Gespräch mit verschiedenen queer-feministischen Positionen in den Begrifflichkeiten und Beschreibungen überarbeitet worden. Es ist Ergebnis eines Hin und Hers zwischen Theorie und Praxis. Neben dekonstruktivistischen Theorien (Foucault, Derrida & Butler) fließen hier soziologische Theorien der sozialen Ungleichheit und Bourdieus Kapitaltheorie ein. Die Praxis ist die der Hochschullehre, aber auch der alltäglichen Gespräche über Geschlechteridentitäten und Geschlechtervorstellungen, der sexistischen und rassistischen Diskriminierung und Abwertung, die die Gesellschaft durchziehen. Und allgemeiner der weit gefassten Bildungsarbeit.

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Lehr-Lernspiele als innovative Instrumente des Wissenstransfers und des Wissenschaftsdialogs in der Geschlechterforschung und Gleichstellungsarbeit

AG auf der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum, 27.-28.09.2017, Köln

Arbeitsgruppe mit Juliette Wedl (Braunschweiger Zentrum für Gender Studies) sowie Monika Hofmann & Michèle Amacker (Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG), Univ. Bern). Ausgangspunkt der Spielentwicklung ist die Erfahrung, dass trotz einer Wissensvermittlung zu Vielfalt in geschlechtlicher und intersektionaler Hinsicht sowie der Problematisierung von Stereotypisierungen, immer wieder Vereinfachungen und Vereindeutigungen die Oberhand gewinnen.

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Konferenz „Politiken der Reproduktion – Politics of Reproduction“, 27.-29.03.2017, Hannover

Die internationale Tagung fragt nach der „Herstellung und Wiederherstellung von Geschlecht und gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen. Einem breiten Verständnis von Reproduktion folgend, werden im Rahmen der sechs Panels „Biographien“, „Care“, „Menschen und Maschinen“, „Räume“, „Weltsichten“ sowie „Wissen und Institutionen“ verschiedene Aspekte dieser Wieder_Herstellung gesellschaftlicher Geschlechter_Verhältnisse in ihrer Umkämpftheit und Widersprüchlichkeit betrachtet – jeweils aus interdisziplinärer Perspektive“. So ein Ausschnitt des Calls.

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