Identitätenlotto: ein Spiel für die Schule!

Individuelle Perspektivübernahme trägt zur tiefergehenden Reflexion bei

von Anne Kilian (Gymansiallehrerin für Deutsch, Geschichte und Darstellendes Spiel, Juli 2018)

Was ein lehrkraftzentrierter Unterricht niemals leisten kann, schafft dieses Spiel in beeindruckender Weise: Den Schüler*innen gelingt die Übernahme eigentlich fremder Perspektiven in dem Maße, dass die nachfolgende Reflexion gar nicht an der Oberfläche verbleiben kann. Der Umgang mit Intoleranz wird durch die übernommene Spielidentität „zur eigenen Sache“ gemacht, jede Projektwoche (z.B. im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“) wird durch diesen Ansatz profitieren.

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Toleranz und Intoleranz in Schule und Gesellschaft

Workshop „Teaching Gender?“ von Juliette Wedl, Pädagogischer Tag „Toleranz lernen“, 13.09.2017, Stuttgart

Der Pädagogische Tag Stuttgart hat zum Ziel, die Bedeutung von Toleranz und Intoleranz in Schule und Gesellschaft zu thematisieren. Dabei sollen konkrete Hilfestellungen für Unterricht und Alltag gegeben werden. In diesem Kontext wurde ich für einen Workshop eingeladen: Ursprünglich mit unserem Sammelband „Teaching Gender? Zum reflektierten Umgang mit Geschlecht im Schulunterricht und in der Lehramtsausbildung“, doch habe ich dieses verbunden mit der Vorstellung des Identitätenlottos. Anhand des Lehr-Lern-Spiels „Identitätenlotto“ werden Ansätze einer genderreflexiven Pädagogik diskutiert.

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