EPALE – Electronic Platform for Adult Learning in Europe

ILo-Beitrag erscheint im Blog der EPALE

Die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesamt für Berufsbildung hatte angeregt, im Rahmen der aktuellen Themenwoche Initiativen der Antidiskriminierungsarbeit und Rassismusprävention einen Blogbeitrag für das EPALE zu verfassen, um das Identitätenlotto als Medium der Erwachsenen- und Weiterbildung vorzustellen. Lesen Sie im Folgenden einen Auszug aus dem heute erschienenen Beitrag von Juliette Wedl:

Für ein demokratisches und respektvolles Miteinander

„Zur Akzeptanz von Vielfalt beizutragen, Demokratie zu fördern und Menschenrechte zu achten, ist eine elementare Aufgabe unserer Zeit. Was damit verbunden ist, muss gelernt werden. Das Identitätenlotto bietet Raum für relevante Themen, für deren Diskussion im Alltag selten Zeit ist. Neben Fragen zu Identität, Normierung und gesellschaftlichen Machtverhältnissen betrifft dieses z.B. die Frage, woher und wieviel Wissen wir über andere Menschen haben und was Bedingungen für ein gutes Leben sind. Was sind Voraussetzungen für Verständnis, Empathie und Akzeptanz und was begrenzt sie?

Diese Auseinandersetzungen sind für das Lernen eines demokratischen und respektvollen Miteinanders relevant, eine Schlüsselkompetenz professionellen Handelns.“

Weiterlesen auf dem EPALE-Blog.

Sensibilisiert fürs Berufsleben

Spielbericht der F2Q1-1 der BBS Papenburg h/s (Fachschule Sozialpädagogik)

Im Rahmen der Erzieher*innenausbildung haben wir im ersten Jahr der Fachschule das Spiel „Identitätenlotto“ gespielt. Dabei konnten wir das Leben in einer anderen Identität kennenlernen. Durch die Vielfältigkeit der unterschiedlichen Rollen war es uns möglich, unsere Fähigkeit zur Empathie auf die Probe zu stellen. Dies ist in unserem Beruf ein wichtiger Schwerpunkt im Alltag mit Kindern und Jugendlichen und auch in den Rahmenrichtlinien der Ausbildung festgehalten.

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ILo-Rezension im EfEU-Info-Newsletter Dezember 2019

Verein zur Erarbeitung feministischer Erziehungs- und Unterrichtsmodelle (EfEU), Wien

Vielleicht haben Sie ja schon Formen eines Privilegientests (beispielsweise im Rahmen eines Antirassismus­trainings) erlebt. Das von Juliette Wedl entwickelte Identitätenlotto bringt das Thema Privilegien nun auf ein Spielfeld. Zielgruppe sind Erwachsene und Jugendliche, die sich mit vielfältigen Identitäten und unterschiedlichen Lebens­realitäten aus­einander­setzen wollen.

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Das könnte ich den ganzen Tag spielen!

von Philipp Söchtig (Instructional Designer für LMS und Online-Lehre, Projektgruppe Lehre und Medienbildung, Technische Universität Braunschweig, Dezember 2018)

Der Kurs war etwas kleiner als erwartet, sodass ich das Spiel nur mit 15 Master-Studierenden in 4 Gruppen (3×4, 1×3 Spieler_Innen) spielen konnte. Im Seminar befanden sich neben deutschen Studierenden auch Erasmus-Studierende aus Italien sowie „gängige“ Studierende aus China. Die Gruppen haben sich selbstständig zusammengefunden und sich freiwillig durchgemischt. Bis auf einen Studenten waren alle Teilnehmer_Innen der Lehrveranstaltung weiblich.

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Identitätenlotto in der Erwachsenenbildung – Fortbildung – Weiterbildung (Teil 3)

Migration & Integration: Ein Spiel zur Sensibilisierung in mehrerer Hinsicht

Über das Spiel kann die innere Haltung zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt aber auch zu Migration und Integration in einer nicht moralisierenden Weise Gegenstand von Diskussionen werden. Durch die Spielidentitäten wird eine Distanz zu der eigenen Identität und Einstellung geschaffen und können davon unterschiedliche Positionen ausprobiert werden. Dabei fördert das Spiel eine Selbstreflexion, die zu einem toleranten Auftreten beitragen kann.

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Lehrkräftefortbildung einmalig um Modul IV erweitert

Die Teilnehmer*innen wollten weiter machen – die Akademie Waldschlösschen hat es ermöglicht

Modul IV der Fortbildung „Vielfalt. Kompetent. Lehren.“ für Lehrerinnen und Lehrer bietet die Möglichkeit, nach über einem halben Jahr die Erfahrungen aus der Praxis gemeinsam zu reflektieren. Zudem werden die in dem Projekt „Hochschule lehrt Vielfalt!“ neu zusammengestellten Materialien für die Schulpraxis vermittelt, die auf die Bedarfe der Lehrkräfte aufbauend gesammelt und entwickelt wurden. Auch hier spielt das Identitätenlotto eine Rolle und wir entwickeln gemeinsam Möglichkeiten der Anwendung im Schulkontext.Das Angebot ist Teil des Modellprojektes “Akzeptanz für Vielfalt” an der Akademie Waldschlösschen, welches durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ vom BMFSFJ gefördert wird.

jw

„Gender-Lehrmaterialien für Schule und Bildung“ – Integration von Vielfalt* in das Lehramtsstudium der TU Braunschweig

Konzepte und Strategien rund um Gender werden mit Lehramtsstudierenden entwickelt – auch zum Identitätenlotto

Ziel des Projektes ist es, konkrete Lehrmaterialien für eine genderreflektierte Pädagogik zu entwickeln. Dabei werden hervorragende studentische Projekte weitergefördert, die das Potential für neue Lehrmaterialien für Kinder und Jugendliche haben. Beispielsweise wird ein Unterrichtsvorschlag zu „Queer in der Kunst“ erstellt sowie Kinderbücher in kleiner Auflage produziert. Zudem werden für das Spiel „Identitätenlotto“ didaktische Vorschläge und Unterrichtskonzepte gesammelt und entwickelt, um zu zeigen, wie dieses in vielfältiger Weise in der Schule eingesetzt werden kann. Diese konzeptionelle Arbeit erfolgt gemeinsam mit fortgeschrittenen Studierenden des Lehramts unterschiedlicher Schulfächer. Möglichkeiten sind z.B.

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„Hochschule lehrt Vielfalt!“ – Methodensammlung für eine Schule gegen Homo-, Trans*- und Inter*feindlichkeit

Forschungsprojekt am Braunschweiger Zentrum für Gender Studien in Kooperation mit der Akademie Waldschlösschen

Sexualität, Geschlecht, Herkunft – das sind Identitätsdimensionen, die auch auf dem Schulhof und im Unterricht eine Rolle spielen. Sie sind nicht nur Thema im Sexualkundeunterricht, sondern viel zu häufig Vehikel für Diskriminierung und Mobbing. Viele Pädagog*innen wollen angemessen auf Grenzverletzungen reagieren und sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Unterricht thematisieren, wissen aber oft nicht, wie. „Hochschule lehrt Vielfalt!“ setzt an dieser Stelle an: Es sammelt und erstellt Unterrichtsmaterialien und Handlungsleitfäden zur Sichtbarkeit von lsbt*i*q im Fachunterricht und zur Schaffung eines diskriminierungskritischen Schulklimas.

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Aber Berufsfindung und Berufstätigkeit ist doch ein wichtiges Thema!

Die ILo-Geschichte: Teil 3

Die ersten Versionen basierten auf der Idee, das Spiel nach der Schulzeit mit der Berufsfindung beginnen zu lassen – je nach Bildung auf unterschiedlichen Wegen. Am Ende dessen wurde ein Beruf gezogen. So wichtig das Thema der Chancengleichheit in der Arbeitswelt ist, dieser Bereich war noch nicht ausgereift, sodass ich ihn erst einmal ausgelagert haben. Ich werde es später wieder aufgreifen und mit den Lebensthemen Berufsorientierung und Work-Life-Balance verbinden. Fragen der beruflichen Gleichstellung und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden hier im Zentrum stehen.

jw

Identitätenlotto: eine innovative Methode (nicht nur) für die Lehramtsausbildung!

Als Theorie-praxisreflektierendes Instrument zur differenzreflexiven Professionalisierung ermöglicht das Spiel neue Zugänge

von Florian Cristobal Klenk (Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik, Technische Universität Darmstadt, Oktober 2018)

Das Lernspiel Identitätenlotto wird seit 2015 bei uns im Arbeitsbereich Praxislabor zur Professionalisierung angehender Lehrer*innenbildung eingesetzt. Über die Jahre konnten hiermit in über 15 Lehrveranstaltungen zahlreiche Studierende des Lehramts an Gymnasien und des Lehramts an beruflichen Schulen für mehrdimensionale Formen der Diskriminierung, aber auch der Privilegierung auf spielerische Art und Weise sensibilisiert werden.

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