Konferenz „Welche Theorie? Welche Praxis?“, 7.-10.11.2017, Erfurt

„Identitätenlotto. Ein Spiel quer durchs Leben“ als Lehr-Lernspiel in der Bildung, Workshop, Juliette Wedl

Aus dem Konferenzprogramm der Konferenz „Welche Theorie? Welche Praxis? Antidiskriminierung und Gleichstellung in Bildungskontexten“:

Elf Jahre nach Verabschiedung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes und 23 Jahre nach der Novellierung von Artikel 3 des Grundgesetzes hin zu einem substanziellen Gleichstellungsauftrag sind nach wie vor folgende Fragen akut: Wer wird wodurch diskriminiert? Wer ist wie gleich gestellt bzw. soll es werden? Wer darf mitreden und darüber bestimmen?

Die Konferenz geht diesen Fragen in inhaltlich und methodisch vielfältigen Panels, zwei Keynotes und einer Podiumsdiskussion nach. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Bildungssektor, der breit gefasst wird und von der Hochschulbildung über Schule und Soziale Arbeit bis zur politischen Bildung im öffentlichen Raum reicht. Gleichstellung wird dabei nicht auf Maßnahmen gegen Ungleichheiten von Geschlecht und Behinderung reduziert. Zur Debatte steht vielmehr, wie ein integraler Ansatz aussehen kann, der auch Benachteiligungen anhand von Klasse, Ethnizität und Sexualität adressiert bzw. Geschlecht nicht auf Zweigeschlechtlichkeit verengt.

Beginn: Dienstag, 7.11.2017, um 16:30 Uhr
Ende: Freitag, 10.11.2017, um 13:00 Uhr
Ort: Collegium Maius, Michaelisstr. 39, Erfurt

Weiterführende Informationen auf der Website des Thüringer Kompetenznetzwerk Gleichstellung (TKG).