Ein Spiel zu Antidiskriminierung und Gleichstellung

Workshop von Juliette Wedl zum Identitätenlotto auf der Konferenz „Welche Theorie? Welche Praxis?“, 7.-10.11.2017, Erfurt

Die Spielidee ist aus den Gender Studies entstanden mit dem Ziel, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu vermitteln. Dabei ist das Spiel immer wieder im Gespräch mit verschiedenen queer-feministischen Positionen in den Begrifflichkeiten und Beschreibungen überarbeitet worden. Es ist Ergebnis eines Hin und Hers zwischen Theorie und Praxis. Neben dekonstruktivistischen Theorien (Foucault, Derrida & Butler) fließen hier soziologische Theorien der sozialen Ungleichheit und Bourdieus Kapitaltheorie ein. Die Praxis ist die der Hochschullehre, aber auch der alltäglichen Gespräche über Geschlechteridentitäten und Geschlechtervorstellungen, der sexistischen und rassistischen Diskriminierung und Abwertung, die die Gesellschaft durchziehen. Und allgemeiner der weit gefassten Bildungsarbeit.

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Lehr-Lernspiele als innovative Instrumente des Wissenstransfers und des Wissenschaftsdialogs in der Geschlechterforschung und Gleichstellungsarbeit

AG auf der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum, 27.-28.09.2017, Köln

Arbeitsgruppe mit Juliette Wedl (Braunschweiger Zentrum für Gender Studies) sowie Monika Hofmann & Michèle Amacker (Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG), Univ. Bern). Ausgangspunkt der Spielentwicklung ist die Erfahrung, dass trotz einer Wissensvermittlung zu Vielfalt in geschlechtlicher und intersektionaler Hinsicht sowie der Problematisierung von Stereotypisierungen, immer wieder Vereinfachungen und Vereindeutigungen die Oberhand gewinnen.

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Konferenz „Politiken der Reproduktion – Politics of Reproduction“, 27.-29.03.2017, Hannover

Die internationale Tagung fragt nach der „Herstellung und Wiederherstellung von Geschlecht und gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen. Einem breiten Verständnis von Reproduktion folgend, werden im Rahmen der sechs Panels „Biographien“, „Care“, „Menschen und Maschinen“, „Räume“, „Weltsichten“ sowie „Wissen und Institutionen“ verschiedene Aspekte dieser Wieder_Herstellung gesellschaftlicher Geschlechter_Verhältnisse in ihrer Umkämpftheit und Widersprüchlichkeit betrachtet – jeweils aus interdisziplinärer Perspektive“. So ein Ausschnitt des Calls.

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Gender Mainstreaming in der Lehre

Tag der Lehre 2016, 31.05.2016, Braunschweig

Wir hatten einen Stand mit einer Kurzeinführung für Lehrende und Studierende zum Spiel. In 5 Minuten wurde das Spielprinzip präsentiert, um Geschlechter und sexuelle Orientierungen jenseits von Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität sichtbar zu machen. Als Querschnittsaufgabe des Gender Mainstreaming kann das Spiel in verschieden Vorlesungen und Seminare integriert werden, auch um für Stereotype und soziale Normierungen zu sensibilisieren.

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