Ein Spiel zu Antidiskriminierung und Gleichstellung

Workshop von Juliette Wedl zum Identitätenlotto auf der Konferenz „Welche Theorie? Welche Praxis?“, 7.-10.11.2017, Erfurt

Die Spielidee ist aus den Gender Studies entstanden mit dem Ziel, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu vermitteln. Dabei ist das Spiel immer wieder im Gespräch mit verschiedenen queer-feministischen Positionen in den Begrifflichkeiten und Beschreibungen überarbeitet worden. Es ist Ergebnis eines Hin und Hers zwischen Theorie und Praxis. Neben dekonstruktivistischen Theorien (Foucault, Derrida & Butler) fließen hier soziologische Theorien der sozialen Ungleichheit und Bourdieus Kapitaltheorie ein. Die Praxis ist die der Hochschullehre, aber auch der alltäglichen Gespräche über Geschlechteridentitäten und Geschlechtervorstellungen, der sexistischen und rassistischen Diskriminierung und Abwertung, die die Gesellschaft durchziehen. Und allgemeiner der weit gefassten Bildungsarbeit.

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Toleranz und Intoleranz in Schule und Gesellschaft

Workshop „Teaching Gender?“ von Juliette Wedl, Pädagogischer Tag „Toleranz lernen“, 13.09.2017, Stuttgart

Der Pädagogische Tag Stuttgart hat zum Ziel, die Bedeutung von Toleranz und Intoleranz in Schule und Gesellschaft zu thematisieren. Dabei sollen konkrete Hilfestellungen für Unterricht und Alltag gegeben werden. In diesem Kontext wurde ich für einen Workshop eingeladen: Ursprünglich mit unserem Sammelband „Teaching Gender? Zum reflektierten Umgang mit Geschlecht im Schulunterricht und in der Lehramtsausbildung“, doch habe ich dieses verbunden mit der Vorstellung des Identitätenlottos. Anhand des Lehr-Lern-Spiels „Identitätenlotto“ werden Ansätze einer genderreflexiven Pädagogik diskutiert.

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