Am Anfang war die Ausschreibung

Die ILo-Geschichte: Teil 1

Eine Ausschreibung und der Wunsch einer Mitarbeiterin, eine Vollzeitstelle zu haben, sind der Auslöser dafür, dass ich – und mit mir viele andere – seit 3,5 Jahren das Spiel entwickle. Ein glücklicher Zufall der dazu beiträgt, ein Spiel zu schaffen, welches seinen Weg aus der Wissenschaft heraus findet – mit dem Ziel, Normierungen, Stereotypisierungen und Verallgemeinerungen entgegenzutreten und die Kenntnisse über Vielfalt* spielend zu erweitern.

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Identitätenlotto: ein Spiel für die Schule!

Individuelle Perspektivübernahme trägt zur tiefergehenden Reflexion bei

von Anne Kilian (Gymansiallehrerin für Deutsch, Geschichte und Darstellendes Spiel, Juli 2018)

Was ein lehrkraftzentrierter Unterricht niemals leisten kann, schafft dieses Spiel in beeindruckender Weise: Den Schüler*innen gelingt die Übernahme eigentlich fremder Perspektiven in dem Maße, dass die nachfolgende Reflexion gar nicht an der Oberfläche verbleiben kann. Der Umgang mit Intoleranz wird durch die übernommene Spielidentität „zur eigenen Sache“ gemacht, jede Projektwoche (z.B. im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“) wird durch diesen Ansatz profitieren.

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Identität ist vielfältig*! Was ist mit weiteren Identifizierungen?

Was ist mit alternativen Beziehungsformen, körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen (dis_ability) sowie sozio-ökonomischer Herkunft (class)?

Im ILo geht’s um Identität, zunächst anhand der Strukturkategorien Geschlecht, sexuelle Orientierung und national-kulturelle Herkunft. Wir wurden gefragt, ob wir auch andere Dimensionen mit ins Spiel bringen, z.B. A-Romantik als romantische Orientierung, die sich von der sexuellen Orientierung unterscheiden kann, oder Polyamorie als Beziehungsform. Dieses sind wichtige queere Begriffe, um bisher vernachlässigte Dimensionen von Identität und Lebensformen zu thematisieren.

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