Sandra Winheller berichtet über den Einsatz des Identitätenlottos in der Hochschullehre
Auf der Plattform Teaching Tools der Universität Zürich stellt Dr. Sandra Winheller das Identitätenlotto als Good-Practice-Beispiel für die Hochschullehre vor. Ihr Beitrag „Identitätenlotto – ein Brettspiel zu Identität und Diversity“ ist im November 2025 erschienen. Sandra Winheller leitet und unterrichtet das Modul „Gender und Diversity konkret“ am Arbeitsbereich Gender Studies des Asien-Orient-Instituts der Universität Zürich.
Gleich zu Beginn ihres Beitrags beschreibt sie sehr deutlich, welche Bedeutung das Spiel für ihre eigene Lehrpraxis gewonnen hat:
„Das ‹Identitätenlotto› hat meine Lehre grundlegend verändert.“
Sandra Winheller
In ihrem Lehrkonzept wird das Identitätenlotto als interaktives Game-Based-Learning-Element in eine umfassendere Auseinandersetzung mit Gender und Diversity eingebettet. Der spielerische Perspektivwechsel schafft eine gemeinsame Erfahrungsbasis und eröffnet Anlässe, Fragen von Identität, Zugehörigkeit, Macht und sozialer Ungleichheit nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern aus unterschiedlichen Perspektiven zu reflektieren.
Dabei steht das Spiel nicht für sich allein. Sandra Winheller verbindet es mit weiteren Lehr- und Reflexionsformaten, darunter transdisziplinäre Tandems beziehungsweise Textpatenschaften, begleitende Portfolioarbeit und ein abschließendes World Café, in dem die Studierenden ihre Erfahrungen und Erkenntnisse zusammenführen. Der Beitrag bietet damit auch ganz konkrete Anregungen für Lehrende, die das Identitätenlotto in eigene Lehrveranstaltungen integrieren möchten, und verweist auf weiterführende Literatur.
Wie nachhaltig ein solcher Perspektivwechsel wirken kann, zeigt auch eine Rückmeldung aus der Lehrveranstaltung:
“Das Spiel hat mit geholfen, mich mit Themen wie Diskriminierung und Privilegien auf eine persönliche Weise auseinanderzusetzen – nicht nur theoretisch.”
Studierende*r
Der Good-Practice-Beitrag gibt damit nicht nur einen Einblick in die Anwendung des Identitätenlottos, sondern zeigt zugleich, wie das Spiel in ein umfassenderes hochschuldidaktisches Konzept eingebunden werden kann.
→ Zum Good-Practice-Beitrag bei den Teaching Tools der Universität Zürich